Die Klavierstudentin Laura kommt nach einem Unfall bei Betty unter, die das Unglück beobachtet hat. Vom ersten Moment an verbindet die beiden eine tiefe Zuneigung. Laura geniesst die mütterliche Fürsorge Bettys, die Besuche in der Werkstatt von deren Ehemann und Sohn, die Arbeit im Garten. Es ist eine unbeschwerte, glückliche Zeit des Zusammenseins, ein Spätsommertraum, dem sich Laura und die Familie nur zu gerne überlassen. Aber da ist etwas, was nicht stimmt. - Christian Petzold ("Undine", "Roter Himmel") erzählt in seinem neuen Film berührend und intim von der Fragilität des Lebens, der Überwindung der Verzweiflung, von Verlust, Schmerz und Liebe. «Miroirs No. 3», benannt nach einem Klavierstück von Maurice Ravel, ist auf ganz eigene Weise tröstlich und meisterhaft inszeniert. Getragen wird der Film vor allem vom Zauber der warmen, klaren Spätsommer-Bilder von Kameramann Hans Fromm und dem sensiblen Spiel von Paula Beer, Barbara Auer, Matthias Brandt und Enno Trebs.
«Warm und hoffnungsvoll… die Geschichte zweier Frauen, die zu neuem Leben erwachen.» (Tagi) «Meisterhaft inszeniert... Ein modernes Märchen.» (Le monde) «Tief bewegend... Ein unerwartet tröstlicher Film.» (Insession Film) «Paula Beer und Barbara Auer sind unwiderstehlich». (Les Inrockuptibles)